Die Nockenbremse von ROTODECOR
Die Nockenbremse ist eine neue patentierte Technologie, die Rotodecor speziell für die Umverpackungsindustrie entwickelt hat. Sie dient dazu, gestanzte Zuschnitte auf dem Band abzubremsen, bevor sie gestapelt werden, und ist damit eine produktive, kosteneinsparende Alternative zu gängigen Lösungen.
Bisher: Verringerte Leistung und „Auffahrunfälle“
Die gestanzten Zuschnitte kommen in der Regel mit hohem Tempo aus der Stanze und müssen deutlich abgebremst werden, ehe sie gestapelt werden können. Herkömmlicherweise werden die Zuschnitte dafür über ein langsameres Band geleitet. Dieses Verfahren funktioniert, hat jedoch den großen Nachteil, dass es immer wieder zu Rückstaus an dieser Engstelle kommen kann. Die gestanzten Teile kommen mit einer hohen Geschwindigkeit gemessen in Stück pro Sekunde an, können jedoch nur mit einer deutlich geringeren Stückzahl pro Sekunde abgebremst und gestapelt werden. Außerdem ist diese Lösung durch die Zwischenschaltung des langsameren Bandes sehr platzintensiv.
Höherer Output auf weniger Raum – die Nockenbremse
Hier setzt die neu entwickelte und patentierte Nockenbremse von Rotodecor an. Durch die Bremsnocke wird jeder einzelne Zuschnitt erst hinten, direkt vor dem Stapeln, abgebremst. Auf diese Weise können Druckmaschine und Stanze in voller Geschwindigkeit durchlaufen, da sie vor dem Stapeln nicht gebremst werden müssen, was zu einem höheren Output führt als bei sonstigen, erheblich langsameren Lösungen. Ein weiteres Band zur Reduzierung der Geschwindigkeit ist nicht mehr notwendig, was die Maschine deutlich verkürzt. Auf diese Weise kann außerdem Platz gespart und die Raumkosten verringert werden. Mit der Nockenbremse lässt sich so ein wesentlich höherer Output bei reduzierter Maschinenlänge erreichen.