Der Wickler GPI
Für einen der führenden Anbieter im amerikanischen Umverpackungsmarkt wurde der Wickler GPI entwickelt und in eine bereits vorhandene Druckmaschine mit Stanze für Kartonzuschnitte integriert. Dadurch wurden Druck- und Stanzvorgang voneinander entkoppelt, wodurch größtmögliche Flexibilität gewährleistet sowie das Produktionsvolumen sämtlicher Maschinen voll ausgeschöpft wird.
Die Problemstellung des Kunden
Die Druckmaschine des Auftraggebers ermöglichte eine höhere Produktionsgeschwindigkeit als die Stanzmaschine und war auf eine Produktionslaufzeit von jeweils ca. drei Wochen ausgelegt. Durch abnehmende Auftragsgrößen waren jedoch die Rüstzeiten v.a. der Stanzmaschine größer geworden, sodass es zu Einbußen der Produktionsleistung im Druckprozess kam, da das maximale Produktionsvolumen der Druckmaschine nicht mehr voll ausgeschöpft werden konnte. Dieser Problematik nahm sich Rotodecor an.
Der Wickler GPI – Produktionssteigerung und Flexibilität
Für die Produktivitätssteigerung der schnelleren Druckmaschine auch für kleinere Aufträge wurde ein 2,2-Meter-Rollenwickler integriert, der in den Prozess eingreift, indem er die bereits bedruckte Bahn herausholt, bevor sie in die Stanze geht, und sie mit hoher Geschwindigkeit aufwickelt. Dadurch wurde der Druck- vom Stanzvorgang entkoppelt, sodass die größere Produktionsgeschwindigkeit der Druckmaschine voll zum Zuge kommen kann, während die Stanze für den Auftrag gerüstet wird. Anschließend kann die Rolle wieder in diese Stanze eingespielt werden oder auch in weitere, ggfs. einfachere Stanzmaschinen.
Durch den Einsatz bekannter oder schon vorhandener Komponenten und Motoren wurde der Ersatzteilbedarf möglichst gering gehalten. Auch das Sicherheitskonzept wurde überarbeitet, um eine funktionierende Not-Aus-Kette zu gewährleisten, während sich die Stanzmaschine im Betriebs- bzw. Handmodus befindet.